Lavario, bedeutendster Anbieter von Suchtselbsthilfeprogrammen im deutschsprachigen Raum,
http://lavario.de, hat auf seiner Webseite eine Umfrage unter von Alkoholproblemen Betroffenen durchgeführt.
Dabei stellte sich heraus, dass mehr als die Hälfte der Betroffenen Frauen waren. Mehr als 70% der Befragten gaben an, dass sie immer weiter trinken, obwohl sie wissen, dass es schädliche Auswirkungen auf sie hat. Allerdings gaben drei Viertel der Befragten auch an, dass sie nicht an Anzeichen einer körperlichen Sucht leiden, sondern sich noch auf der Ebene der psychischen Abhängigkeit befinden. Damit ist gemeint, dass sie Alkohol besser fühlen lässt, z.B. entspannter, selbstsicherer, sie Probleme vergessen lässt, aber eben nicht mit zitternden Händen, höherem Blutdruck oder z.B. Herzrasen bei fehlendem Alkohol einhergeht.
Bei psychischer Abhängigkeit vom Alkohol ist ein Selbsthilfeprogramm wie das Lavario-Programm natürlich hervorragend geeignet, um diese Menschen wieder zurück zu einem vernünftigen Alkoholkonsum zu führen. Innerhalb von acht Wochen lernen die Betroffenen, warum sie eigentlich zu viel trinken, wie man Probleme auch anders lösen kann, wie man immer öfter Nein zum Alkohol sagen kann, wie man mit Rückfällen und Ausrutschern umgeht, wie man sich neue Ziele im Leben setzt, wie man auch ohne Alkohol schnell entspannen kann etc.
Für die Menschen, die allerdings wirklich unter körperlicher Abhängigkeit leiden, ist solch ein Programm nur begrenzt sinnvoll. Hier ist zuallererst einmal ein totaler Alkoholentzug unter ärztlicher Aufsicht angebracht. Psychoanalyse und kognitive Verhaltenstherapie, wie es das Lavario-Programm bietet, können dann nur begleitende Unterstützung sein. Mehr Informationen findet man unter http://www.lavario.de/alkoholsucht-therapie.